Sie haben das Webinar verpasst? Gerne stellen wir Ihnen hier die Vortragsfolien sowie die Webinaraufzeichnung zur Verfügung.

Ihre Fragen aus dem Webinar beantwortet von Katrin Wagner:

Ist die Klassifizierung nach Indexbegriffen rein textbasiert oder wird irgendeine Form von Semantik verwendet? Gibt es beispielsweise eine Taxonomie der Begriffe, so dass man etwa nach Oberbegriffen zusammenfassen kann?

Katrin Wagner: LexisNexis® SmartIndexing Technology™ kurz erklärt: SmartIndexing ist ein regelbasiertes, automatisches Klassifikationssystem welches Dokumente analysiert und relevante Schlagwörter für die Bereiche Themen, Branchen, Firmen, Personen und Orte vergibt. Experten leg(t)en für jeden Term eine Definition fest (intellektuelle Methode). Dies erfolgt mittels einer sog. Concept Definition. Ein System gleicht die Definition mit dem Inhalt des Dokuments ab und vergibt die Indexierung (automatische Methode). Indexierung ist „Work in Progress“, d.h. laufendes Update, Überarbeitungen, Revisionen. Es gibt derzeit ca. 30 Industry (Branchen) Kategorien und 20 Subject (Themen) Kategorien. Diese können bis zu 6 Ebenen tief sein. Hier ein Beispiel:

Ebenen

Sind nur die Nachrichtentexte über das Nexis® Data Lab verfügbar oder die gesamten Inhalte von Nexis® Uni?

Katrin Wagner: Derzeit sind die globalen News in Nexis® Data Lab verfügbar, nicht der gesamte Inhalt von Nexis® Uni. Wir planen aber weitere Inhalte zu Nexis® Data Lab hinzuzufügen.

Was passiert, wenn jemand "Create Workspace" klickt, wenn er mehr als 10.000 Treffer in der Ergebnisliste hat? Cut off nach Datum? Relevanz? Fehlermeldung?

Katrin Wagner: Es werden die ersten 10.000 Treffer aus der Ergebnisliste geladen – in der Reihenfolge der Sortierung wie auf der Ergebnisseite angegeben. Voreingestellt ist eine Relevanzsortierung, d.h. die ersten 10.000 Treffer nach Relevanz werden geladen. Ich kann die Sortierung jedoch ändern, z.B. nach Datum (neu zu alt) und dann die ersten 10.000 neuesten Ergebnisse.

Was spricht dagegen auch noch mehr als 100.000 Artikel in einen Workspace zu laden? Kann man, wenn man mehr benötigt, die Daten zwischen den Workspaces nach der (getrennten) Analyse mergen?

Katrin Wagner: Das ist eine technische Restriktion. Mehr als derzeit 10.000 (geplant ab Mitte Juli bis zu 100.000) Dokumente pro Workspace können nicht geladen werden. Nehmen wir an, es sind 15.000 Artikel zu analysieren und mit Stand heute können bis zu 10.000 Dokumente in einen Workspace exportiert werden. Dann kann ein Teil der Daten in einen Workspace und der restliche Teil in einen zweiten Workspace geladen werden. Der Notebook Code müsste dann gegen jeden der beiden Workspaces laufen. Es können dann die "Findings" jeweils lokal heruntergeladen werden. Es ist nicht möglich, Datensets zu "mergen".

Was ist die Nachvollziehbarkeit im Peer Review Prozess, wenn Reviewer keinen Nexis® Data Lab Zugriff hat?

Katrin Wagner: Wir arbeiten noch an einer Lösung. Derzeit ist ein Peer Review mit einem aktiven Zugang (einer gültigen ID) auf Nexis® Data Lab möglich, das ist richtig.

Gibt es auch graphische Inhalte? Nicht nur Volltext, sondern beispielsweise auch die Zeitung in ihrem originalen Layout, um Bildanalysen vornehmen zu können?

Katrin Wagner: Wir bieten die LexisNexis-Daten über Nexis® Uni bzw. Nexis® Data Lab mit reinen Texten. Es gibt Verlage, die uns auch eine Verlinkung zu den Original PDF-Artikeln mitliefern, dies ist jedoch eine Ausnahme und Fotos und Bilder können aus Copyright-Gründen im PDF gepixelt oder ausgegraut sein. Eine Bildanalyse ist demnach nicht möglich.

► Haben Sie weitere Fragen? Schreiben Sie uns:  webinar@lexisnexis.de

 

Für mehr Informationen rund um das Tool Nexis® Data Lab, besuchen Sie unsere Nexis® Data Lab Lösungsseite. Bei weiteren Anfragen, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Über die Referentin

 

 

Katrin Wagner

LexisNexisGmBH

Katrin Wagner ist Account Manager für den Hochschulmarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie für Behörden und Organisationen. Nach Abschluss Ihres Studiums an der Fachhochschule (heute TH) Köln mit Abschluss Diplom-Bibliothekarin absolvierte sie an der Hochschule Hannover den Master in Informations- und Wissensmanagement.